Mondsee

Ein Campingurlaub am Mondsee

Familiengerechter Spaßfaktor inklusive

Meine Familie und ich legen großen Wert auf eine durchdachte Ferienplanung. Diese beginnt mit der Entscheidung für eine vielversprechende Destination und endet bei der frühzeitigen Organisation der einzelnen Urlaubsaktivitäten. So stellen wir bereits vorab sicher, keinen der kostbaren Freizeitmomente ungenutzt verstreichen zu lassen. 

Ein Gastbeitrag von Marlies und Johann aus Wien
Gastgeber: CampMondSeeLand

Da mein Mann Johann und ich, Mama Marlies, freiberuflich arbeiten, sind wir lange Autofahrten gewöhnt. Dies gilt jedoch nicht für unsere Söhne Markus und Christoph. Die beiden Heranwachsenden haben mit ihren elf und 13 Jahren Ungeduld erst kürzlich als neues Hobby entdeckt. Typisch für diese ständig aufs Smartphone starrende Jugend – behauptet zumindest mein Gatte. Ich glaube vielmehr an altersbedingte Veränderungen. Unabhängig der elterlichen Meinungsverschiedenheit erleichtert diese Haltung eine entspannte Urlaubsplanung wenig. Hinzu kommt, dass sich nicht jedes Hotel über unseren geliebten Pekinesen Snoopy als tierisches Mitbringsel freut.

Stadt, Land, See

Vor einigen Wochen startete unser Urlaub direkt auf dem heimischen Sofa in Wien – oder besser gesagt auf der Internetseite www.campingwelt.com. Diese haben wir über den Suchmaschinengiganten Google entdeckt. Ein exotisches Reiseziel stand für uns nicht zur Debatte, dafür eine hervorragende Verkehrsanbindung und tierisch gute Gastfreundschaft umso mehr. Verspricht der Ferienort zudem reichhaltige Naturschätze mit Abenteuerpotenzial, rückt die finale Zimmerbuchung in greifbare Nähe.

Nach einigen intensiven Recherchen entschlossen wir uns schließlich für die Drachenwand als zukünftiges Zuhause auf Zeit. Die Beschreibung dieser Ferienhütte in direkter Nähe zum Mondsee verstand sofort zu überzeugen. Dieser Eindruck bestätigte sich erneut bei der Ankunft am Ziel. Offensichtlich verfügt in unserer Familie nicht nur Snoopy über den berühmten richtigen Riecher.

Wenn Kinder ins Schwärmen geraten

Die Reise vom urbanen Großstadtdschungel ins idyllische Salzkammergut war entspannt und bot ausreichend Fotopotenzial für die Sprösslinge. Unser Camping am Mondsee konnte also bei strahlendem Sonnenschein und bester Urlaubslaune beginnen.

Auf den unkomplizierten Check-in in unsere Ferienhütte folgte eine kurze Ruhepause, bevor wir frisch ausgeruht ins Robinsontal aufbrachen. Von den dortigen Erlebnissen erzählen Markus und Christoph ihren Schulfreunden noch heute begeistert: Inmitten eines gepflegten Waldstückes dürfen junge Entdecker imposante Steinburgen bauen, in Holztipis essen oder im kühlen Bachwasser waten. Das Tal verfügt außerdem über eine Feuerstelle, an der sich Urlaubsgäste auf leckere Bratwürste und nette Gespräche treffen. Nicht nur beim wöchentlich stattfindenden Kindergrillen wurden so schnell neue Bekanntschaften geschlossen.

Empfehlung für jedes Alter:
Camping im Mondseeland

Wenn die Jungs von ihrem Abenteuer Camping am Mondsee in Österreich erzählen, fällt stets der Begriff Kinderspielplatz. Dieser befindet sich direkt auf dem Campingplatz und begeistert mit zahlreichen Möglichkeiten zum ausgelassenen Toben. Vor allem das große Fußballfeld blieb in bester Erinnerung, gleich der herausfordernden Kletterkombination und der Nestschaukel.

Im kühlen Nass des Alpenseebads verbrachten meine Liebsten und ich ebenso unvergessliche Stunden. Diese gepflegte Freibadeanlage umfasst 20.000 m² Grünfläche, den Mondsee und den Irrsee. Während mein Mann und ich eine romantische Bootsfahrt genossen, erkundeten unsere Söhne mitsamt Fellnase die Umgebung auf direktem Wasserweg – schwimmend, tauchend und surfend.

Knurrte uns der Magen, kehrten wir bevorzugt im Gasthof Fohlenhof ein. Dies lag insbesondere an der bodenständigen Hausmannskost und an der herzlichen Atmosphäre, die dort auf unseren Genuss wartete.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Als gelungenen Abschluss für unser Camping im Mondseeland unternahmen wir einen Ausflug ins nicht weit entfernte Salzburg. Hier wollten wir uns das Geburtshaus Mozarts in der Getreidegasse ansehen. Unsere Befürchtung, dass der Touristenandrang enorm sein würde, wurde erfreulicherweise nicht bestätigt. So konnte sich auch Snoopy entspannt in den historischen Straßen bewegen.

Dieser Urlaubstag war der krönende Abschluss einer stimmigen Reise, die wir in dieser Form definitiv wiederholen werden. Wir hoffen nur, dass unser Vorrat an Mozartkugeln bis dahin ausreicht.